AUSSTELLUNGEN


18. Februar bis 17. März 2024

 

Karl-August Sarges & Rainer Packeiser - Malerei / Collage / Installation

 

Vernissage:

Sonntag, 18. Februar, 15.00 Uhr in der Galerie des Wetzlarer Kunstvereins, „Altes Rathaus“, Hauser Gasse 17, 35578 Wetzlar.


Die geänderte Öffnungszeiten der Galerie sind: 

Samstags von 11.00 - 15.00 Uhr und Sonntags von 14.00 - 17.00 Uhr.

 

Der Tango übt auf Reiner Packeiser eine besondere Faszination aus. Ihr spürt er in seinen Arbeiten nach. Der Künstler sagt über seine Arbeiten: „Ich male Licht. So, dass sich die Formen aus dem Licht entwickeln und darin auflösen. Auf diese Weise erzählt das Licht seine Geschichte.“

 

Die Ausstellung im Wetzlarer Kunstverein konzentriert sich auf eben diese Tango-Motive. 


Reiner Packeiser zeigt neue Malerei mit Grafitpulver und Kohle auf Bütten, entstanden sind die Zeichnungen zwischen den Jahren 2022 bis 2024.


Zweiter im Bunde dieser Ausstellung ist Karl-August Sarges, der sich künstlerisch der Collage und Installation verschrieben hat.


Karl-August Sarges
sagt dazu: „Für die Collagen habe ich nur ältere Arbeiten von mir verwendet, bei denen vorwiegend Landschaften und Gebäude als Motiv dienen. Die Installationen bestehen aus früheren Holzschnitten, in Teile geschnitten und wieder - ähnlich wie bei einer Collage - in eine neue Einheit zusammengefügt.“


 

 

 

Auch in diesem Jahr öffnet wieder

der "Kunstsalon" des Wetzlarer Kunstvereins.

 

Kurz vor Weihnachten gibt es die Möglichkeit, sich die ausgestellten Arbeiten der Künstler*innen anzusehen und vielleicht auch ein Kunstwerk als Weihnachtsgeschenk zu erwerben.

 

Ausgestellt werden Malerei, Zeichnung, Plastik, Fotografie und andere künstlerische Techniken.

 

Wegen gutem Besuch wurde der "Kunstsalon" bis 22. Dezember verlängert!

Die Öffnungszeiten sind jeweils von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Galerie im "Alten Rathaus", 35578 Wetzlar.



Foto: Stefan Hähnel

 

 

 

5. November bis 10. Dezember 2023

 

Fritz Bornstück

 

„Betonknacker“ -Malerei & Plastik

 

 

Vernissage: 5. November, um 15:00 Uhr

Galerie des Wetzlarer Kunstvereins, "Altes Rathaus", 

Hauser Gasse 17, 35578 Wetzlar

 

Begrüßung: Hans Hochheim (1. Vorsitzender des WKV), mit Grußwort des Kulturdezernenten (oder Vertreters) der Stadt Wetzlar

 

 

Öffnungszeiten:

Fr. 16.00 - 18.00 Uhr, Sa. 11.00 - 14.30 Uhr, 

So. 13.00 - 16.00 Uhr


Fritz Bornstücks Kunst erzählt bizarre Geschichten, mal humorvoll, mal nachdenklich stimmend, mal kritisch.

 

Die Hauptrollen spielen vergessene Hinterlassenschaften der menschlichen Zivilisation, aber auch wuchernde Pflanzen und bunte Vögel.

 

Was eine Vergangenheit hat, erfährt eine Zukunft, erhält eine zweite Chance. Die Motivwelt von Bornstück schafft unbekannte Orte, es sind gemalte Collage, in denen der Maler Neues aus Altem kreiert, da treffen „siegreiche“ Pflanzen und Tiere auf kulturelle Überreste, auf Reifen, Dosen, Flaschen, Rechner.

Foto: Stefan Hähnel

Foto: Stefan Hähnel


Foto: Stefan Hähnel

Die „Gefühlte Palme“ umarmt sich selbst, das Bild eines tropfenden Wasserhahns nennt der Maler „Soundtrack“.

 

Da kuschelt „ein Schneck“ mit einem Zigarettenstummel, thront ein Vogel auf Elektroschrott in der Natur.

 

Bornstück (Jahrgang 1982) begann mit dem Studium der Mathematik und Philosophie, bevor er bei Friedemann Hahn in Mainz Bildende Kunst studierte. Von der dortigen Kunsthochschule wechselte er nach Berlin und beendete sein Studium als Meisterschüler bei Leiko Ikemura und Thomas Zipp an der Universität der Künste.

 

Bornstücks Kunst ist gefragt. Er stellt europaweit aus, in Deutschland, aber auch in Kopenhagen und Zürich, Amsterdam und Paris.

 

2022 erhielt er den Brandenburgischen Kunstpreis (siehe www.youtube.com/watch?v=Zh2qXFDVYM8) und war in der Überblicksausstellung „DISSONANCE“ zur aktuellen Malerei in Deutschland vertreten.

 

Fritz Bornstück ist ein Kind der Region, er wurde in Weilburg geboren und wuchs in Greifenstein auf. Heute lebt und arbeitet er in Berlin und Neuhardenberg.


Fotos: Stefan Hähnel


Fotos: Stefan Hähnel



27. August - 22. Oktober 2023

 

"... mit spitzer Nadel"

Bodo W. Klös 

Radierungen & Zeichnungen

 

Vernissage: 27. August, 15.00 Uhr

Galerie des Wetzlarer Kunstvereins, "Altes Rathaus", Hauser Gasse 17, 35578 Wetzlar

Begrüßung: Hans Hochheim, 1. Vorsitzender des WKV, mit Grußwort des Kulturdezernenten (oder Vertreters) der Stadt Wetzlar

 

Öffnungszeiten:

Fr. 16.00 - 18.00 Uhr, Sa. 11.00 - 14.30 Uhr, So. 13.00 - 16.00 Uhr

Bodo W. Klös ist ein Meister der Druckgrafik. 

Das beweist der Licher Künstler auch mit seiner Einzelausstellung im Kunstverein.

Klös, Jahrgang 1952, begann seine künstlerische Laufbahn 1977/78 bei Gerhard Sturm.

 

1985 gründeten er sowie Günther Hermann, Dieter Hoffmeister und Bernd Lang die Produzentengalerie 42 in Gießen; die Mitarbeit endete 1994:

 

Ein Lieblingsmotiv des Künstlers ist der Rabe, ein weiterer Schwerpunkt liegt auf erotischen Arbeiten.

 

Klös setzte zudem Ausstellungsprojekte wie „Thema: rot“, „Jaques Callot zum Geburtstag“, „Hurdie Gurdie Girls“ mit Holde Stubenrauch und Kollegen, den Radierzyklus „radierte Träumchen“ und die Ausstellung „Heinrich Will“ zum Gedenken an den 1943 hingerichteten Maler aus Gießen um.


In den letzten Jahren kamen zunehmend Malerbücher und Buchkunstobjekte dazu.

So erscheint 2023 ein Gedichtband von Till Lindemann, illustriert und gestaltet von Klös mit Originalradierungen.

 

Seit Jahren ist er auf den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig vertreten, bestritt Ausstellungen unter anderem im Oberhessischen Museum Gießen, im A. Paul-Weber-Museum Ratzeburg und im ExLibris-Museum in Frederikshavn/Dänemark sowie in Frankreich, so 2023 u.a. im Museum Barjac/Gard.




25. Juni - 30. Juli 2023 - Renate Donecker & Erich Biemer

 

„Fragmente“ - Collage & Mixed-Media

 

Vernissage: 25. Juni, 15.00 Uhr, Galerie des Wetzlarer Kunstvereins, "Altes Rathaus", Hauser Gasse 17, 35578 Wetzlar

 

Öffnungszeiten:

Fr. 16.00 bis 18.00 Uhr, Sa. 11.00 bis 14.30 Uhr, So. 13.00 bis 16.00 Uhr

 

Renate Donecker baut seit Jahrzehnten mit Farbe Landschaften und Stadtlandschaften, bringt malerisch Räume und Flächen zueinander, fasst die Farbe von ihrer Körperlichkeit her auf.

 

Und: Jede Farbe ist wie ein Baustein in ihrer Malerei wie auch in den nun ausgestellten Collagen, in denen der Wetzlarer Dom das Thema ist. Die Kunsthistorikerin Susanne Ließegang schreibt: „Mit den gefundenen Farbschnipseln hat sie Bausteine, die sie im Bild zueinander anordnet. Die Ordnung wird durch die Farbe bestimmt. In dieser Ordnung geht es nicht darum, in irgendeiner Form Wirklichkeit abzubilden. Es geht um eine Ordnung, die wir mit unserem Geist herstellen.“


Am Anfang der Arbeiten von Erich Biemer steht eine Fotografie, eine Struktur, ein Detail. Auf dem kreativen Weg hin zu einem neuen Bild sind Überlagerung, Doppelbelichtung, Verwacklung, Verwischung, Bild im Bild, Collage und Typografie Werkzeuge.

 

Immer neue Ebenen überlagern und vermischen sich mit den darunter liegenden Fragmenten. Die Mischung führt in eine andere Welt mit zufälligen, erstaunlichen, ungewollten oder gewollten Ergebnissen und lässt Raum für vielfältige Interpretationen. Oft ist vom Ursprungsbild am Ende nichts mehr zu sehen.

 

Biemer geht es um die Ästhetik des Schrägen, um das Morbide, das Unerwartete. Manchmal ist es das Detail und manchmal die Mischung der fotografischen Fragmente, die für sich eine besondere Ästhetik ausstrahlen. Am Ende ist etwas Rätselhaftes, etwas Schönes, eine Geschichte oder auch „Schrott“ entstanden. Alle Bilder entstehen am Computer.



2. Juni - 30. Juli

Jahresausstellung des WKV

 

Thema: „Glück“

 

Freitag, 2. Juni, 18.00 bis 24.00 Uhr

„Lange Nacht der Galerien“ mit Eröffnung der Jahresausstellung des WKV in der Stadtgalerie.



Jeder sehnt sich danach, obwohl die wenigsten von sich behaupten, es zu besitzen: Glück

 

Dieses intensive lebensbejahende Gefühl wird sehr subjektiv wahrgenommen, ebenfalls äußere Faktoren wie Gesundheit, Freiheit oder Liebe, die zu mehr Lebensfreude führen.

 

Die Künstlerinnen und Künstler des Wetzlarer Kunstvereins (WKV) nähern sich auf vielfältige Weise diesem komplexen Thema. 

Bin ich des Glückes Schmied? Manche Lebensumstände lassen sich nicht beeinflussen; kann ich trotzdem glücklich zu sein?

 

Geben Sie dem Glück eine Chance und besuchen Sie diese abwechslungsreiche Ausstellung, in der viele Künstlerinnen und Künstler ihre individuelle Sicht zum Thema Glück präsentieren.

 

Diese Ausstellung des Wetzlarer Kunstvereins (WKV) findet wie gewohnt im Rahmen der Nacht der Galerien und Museen statt.



Vernissage: 14. Mai 2023, 15:00 Uhr

 

Galerie des Wetzlarer Kunstvereins,

Altes Rathaus, Hauser Gasse 17, Wetzlar

 

Begrüßung: Hans Hochheim, 1. Vorsitzender des WKV, mit Grußwort des Kulturdezernenten (oder Vertreters) der Stadt Wetzlar 

Laudatio: Hans-Michael Kirstein 

Livemusik: Peter Ehm, Saxophon

Werner Krauß: www.art-wk.de

14. Mai bis

18. Juni 2023

 

„Innenwelt 

und  Aussenwelt"

 

Martin Lüpkes

Fotografie

 

Werner Krauß

Malerei

 

Stadtlandschaft und Landschaft – das sind die Themen der Ausstellung, die S/W - sowie Farbfotografien und Acryl-Malerei zeigt.

 

Der eine, Martin Lüpkes, flaniert durch die Städte und scannt die Oberfläche, die Außenwelt im urbanen Umfeld.

 

Durch fotografische Reduktion und Ästhetisierung wird sie als das erfahrbar, was sie ist: Rauh, widersprüchlich, verstörend, bizarr, bedrückend, einladend, abstoßend, funktional, schön, heil, kurios, humorvoll und mehr.

 

Der andere, Werner Krauß, formt innere und äußere Bilder zu abstrakten Landschaften.

 

Innere Welten werden hier nach außen gekehrt und äußere verinnerlicht und auf malerische Weise in ästhetisch Vertrautes sowie Neues transferiert.

Die Abstraktionen und Reduktionen wollen zu persönlichen Reflektionen und Assoziationen der Betrachter*innen zum Thema Natur/Umwelt einladen...

 

Beide verbindet bei allen gestalterischen und gestischen Unterschieden die Abstraktion genauso wie die Dialektik von Innenwelt und Außenwelt mit ihren ästhetischen und überraschenden Aspekten in unserer Welt unterschiedlichster Landschaftsmotive. - W. K. möchte mit seinen Arbeiten nebenbei die Erhaltung der Schöpfung im Blick behalten...

 

Dem nachzuspüren und hier auf Entdeckungsreise zu gehen, wird den Reiz der Ausstellung ausmachen.

Martin Lüpkes: www.luegrafie.de



"verbinden"

 

2. 4. bis 7. 5. 2023

 

Ute Trentmann - Fotografien & Mixed Media

Michael May - Malerei & Mischtechniken

 

In der Galerie des Wetzlarer Kunstvereins, 

"Altes Rathaus", Hauser Gasse 17, 35578 Wetzlar

 

Öffnungszeiten: 

Fr. 16.00 bis 18.00 Uhr, Sa. 11.00 bis 14.30 Uhr,

So. 13.00 bis 16.00 Uhr

 

 

 

Vernissage: 2. 4., 15:00 Uhr

 

Begrüßung: Hans Hochheim, 1. Vorsitzender des WKV

 

Grußwort des Kulturdezernenten (oder Vertreters) der Stadt Wetzlar

 

Michaela Steinhauer präsentiert Lyrik & Jazz live

 

 

"Eine komplexe Realität entlarven,  Freiräume schaffen und Diskrepanzen verbinden"

 

Darum geht es in den kraftvollen und meist farbintensiven Arbeiten von Michael May und den vielschichtigen Werken von Ute Trentmann, die die Betrachterinnen und Betrachter einladen, auf Spurensuche zu gehen.

 

Michael May entwickelt in seinen collagierten Werken mit skripturalen Elementen trotz der poetisch wirkenden malerischen und zeichnerischen Elemente scharfe Kritik an der globalen Vernetzung. Der frühere Landschafts- und Ziergärtner weist auf den drohenden Verfall der Welt hin und zeigt die empfundene Ohnmacht auf. May über May: „Meine Kunst ist stark inspiriert von Musik und Politik. Ebenso durch die Natur, besonders der Verfall durch die Klimakrise.“

 

 

Der Fokus von Ute Trentmann liegt auf der Integration: Es geht darum, Schönes trotz Verletzungsspuren zu entdecken, morbiden Verfall ästhetisch zu sehen und Brüche versöhnlich

zu verbinden. Sie zeigt unplugged Fotografien und dreidimensionale Mixed-Media-Gemälde.




26. 02. - 26. 3. 2023 

 

V e r n i s s a g e

Sonntag, 26. Februar, 2023

Achtung, diesmal um 15:00 Uhr

 

Galerie des Wetzlarer Kunstvereins

„Altes Rathaus“

Hauser Gasse 17, 35578 Wetzlar

 

Begrüßung: Hans Hochheim

1. Vorsitzender des WKV 

 

Künstlergespräch

 

Öffnungszeiten:

Fr. 16.00 - 18.00 Uhr

Sa. 11.00 - 14.30 Uhr

So. 13.00 - 16.00 Uhr 


Die Holzdrucke/Holzschnitte/Woodprints von Hiltrud Steinbach spiegeln ihre Gedanken und Eindrücke wider. Sie überträgt ihre Zeichnungen auf Holz und schneidet ihre Blöcke, um die Illusion einer gezeichneten oder gemalten Linie zu erzeugen. Faszinierend sind die Ideen von Form, Licht, Hell und Dunkel. Die Motive aufs Wesentliche zu reduzieren, das ist ihr Ziel. Steinbach zitiert dazu Osho:

 

"Ein hohler Bambus wird zur Flöte, das Göttliche beginnt, auf ihm zu spielen."

 

Ihr Gegenüber ist Georg Maurus. Er fertigt seine Holzskulpturen überwiegend mit der Kettensäge. Sein Ziel ist es, dass die Betrachter von seinen Kunstwerken berührt werden, er will „Erinnerungen und Visionen erwecken“, so dass sich die Menschen daran erfreuen können. Doch nicht nur das, denn Maurus schreibt: „Ich behandele mit meinen Kunstwerken auch gesellschaftspolitische Themen. Diese Skulpturen entstehen oft aus meiner Gefühlslage heraus.“


 

Gut besuchte Vernissage

 

- Ausstellung "HolzARTig" -

 

Hildrud Steinbach & Georg Maurus

 

Musik: René Schierl